Vorträge
die ich anbieten kann (bevorzugt in Vorarlberg)
Wie Partnerschaft gelingt
Angeblich wird jede zweite Ehe geschieden, was natürlich übertrieben ist. Trotzdem: Eine Ehe wird von selber schlecht. Sie ist ein Unternehmen von Mann und Frau, das gepflegt und in das investiert werden muss. Der Vortrag möchte zeigen, worauf es ankommt, damit Ehen lebendig bleiben und Partnerschaft gelingt.
Du verstehst mich einfach nicht. Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden
Wie viele Gespräche zwischen Mann und Frau enden mit dieser bekannten Formel. Die Frauen fühlen sich von ihren Männern nicht verstanden und diese wiederum verzweifeln an der angeblichen Unlogik der Frauen: "Mit dir kann man einfach nicht reden!"
Es gibt viele mögliche Gründe für Missverständnisse, manche scheinen uns aber mit dem Geschlecht in die Wiege gelegt worden zu sein. Männer und Frauen kommunizieren oft tatsächlich verschieden, was nicht nur den Reiz des Andersartigen mit sich bringt, sondern auch regelmäßige Missverständnisse. Das Wissen um diese Unterschiede erleichtert aber den Umgang damit.
Kann man sich auf seine Gefühle verlassen?
Tränen lügen nicht - oder doch? Im Zuge der Psychowelle wird die Wiederkehr der Gefühle gefeiert als Gegenpol zur technisierten Lebensform. Während Neo-Romantiker verkünden, nur auf das Gefühl komme es an, kontern Realisten: Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man verlassen.
Viele Partnerschaften beginnen mit einer Hoch-Zeit der Gefühle. Manche setzen diese Gefühle dann gleich mit Liebe und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Wenn die Gefühle dann nicht mehr so da sind, dann liebt man sich angeblich nicht mehr so. Man kann sich auf Gefühle verlassen, aber eben nicht auf alle Gefühle. Gefühl ist nicht gleich Gefühl. Es hilft, wenn man in der Vielfalt von Gefühlen lernt zu unterscheiden.
Wie man Probleme in den Schatten stellt. Lebensfördernder Umgang mit Problemen im Alltag
Jeder ist seines Unglücks Schmid. Der Satz ist provokant und sicher überzogen. Und doch: Probleme existieren nicht einfach wie Planeten im Weltall. Sie werden gemacht und aufrechterhalten. Manche Menschen sind regelrecht problemverliebt. Sie fühlen sich nicht wohl, wenn sie nicht hinter jedem Baum mindestens ein Problem entdecken; manchmal scheint leiden wirklich leichter sein als zu handeln.
Die Lösung liegt nicht im Problem sondern außerhalb. Wir finden Wege aus einem Problem, wenn wir den Fokus, den Blickwinkel verändern und auf Lösungen richten. Tun wir das, erwächst uns daraus auch die Kraft, um auf die Lösung zu zu gehen. Denn letztlich sind wir nicht geschaffen um zu leiden, sondern damit wir das Leben in Fülle haben.
Kinder brauchen Väter
"Der Vater ist die Mutter des Charakters des Sohnes", meint ein junger Mann mit siebzehn Jahren. "Ohne meinen Vater könnte ich nicht gut leben, denn ich bin ein Teil von ihm", schreibt ein vierzehn jähriges Mädchen. Ohne die Realität vieler Wochenendväter zu leugnen ("Mein Papa ist sehr lieb. Vor allem, wenn ich ihn lange schlafen lasse.") gilt: Wenn die Väter nur wüssten, wie wichtig sie sind.
Im gleichnamigen Buch von Markus Hofer, dem Leiter des Männerbüros, schreiben Söhne und Töchter aus Vorarlberg im Alter von 8 bis 18 Jahren über ihre Väter oder zum Thema Väter. Geschichten und Szenen, Erfahrungen und Träume, Freudiges und Schmerzvolles, Wunsch und Wirklichkeit, manchmal sehr eng vermischt - hinter allem aber eine tiefe Sehnsucht nach den Vätern. Die Betroffenen kommen zur Sprache und es wird deutlicher denn je: Kinder brauchen Väter! Doch keine Angst: Kinder brauchen nicht perfekte oder ideale Väter, aber sie brauchen Väter, die greifbar sind.
Harte Jungs, weiche Seelen. Burschen auf der Suche nach Männlichkeit
Männer werden zwar von Frauen geboren, aber Söhne können nicht von Müttern lernen, was es heißt Mann zu sein. Auf dem Weg zum Mannsein brauchen die Jungen das männliche Gegenüber, sei es als Vorbild oder als Reibebaum. In unserer zunehmend vaterlosen Gesellschaft fehlt vielen das männliche Ufer vor Augen und die Abstoßbewegungen vom weiblichen Ufer werden immer radikaler und hilfloser. Burschen brauchen Zuwendung und Grenzen. Die Betonung liegt auf dem "und". Zuwendung allein macht schwach oder süchtig, Grenzen allein machen hart und kalt. Sie sehnen sich danach, dies von Männern zu erfahren.
Mann sein. Zu Risiken und Nebenwirkungen
Männer sind Seiltänzer zwischen Beruf, Familie, Verein und Freizeit, zwischen eigenen und fremden Wünschen, zwischen inneren und äußeren Ansprüchen. Manche beeilen sich besonders, auch wenn sie längst nicht mehr wissen, wo es langgeht. Lebensqualität entsteht erst, wenn die Werte klar sind, wenn man(n) weiß, was man(n) will. Mann sein ist etwas schönes, kann aber auch gefährlich sein.
Männer zwischen Beruf und Familie
Die alte Arbeitsteilung, der Mann im Beruf und die Frau in der Familie, funktioniert nicht mehr. Die Männer selber spüren, dass sie gerade als Väter auch in der Familie eine Rolle spielen wollen. Die Kinder selber brauchen keine perfekten Väter, aber solche die anwesend und greifbar sind. In diesem Sinn sind Männer Seiltänzer zwischen Beruf, Familie und Freizeit, zwischen eigenen und fremden Wünschen, zwischen inneren und äußeren Ansprüchen. Der Seiltanz kann aber nur gelingen, wenn die Werte klar sind, wenn man(n) weiß, was man(n) will.
Die vier Stärken des Mannes
Wir Männer kommen öffentlich immer mehr in Verruf: Wir unterdrücken Frauen, missbrauchen Kinder und haben nur Blödsinn im Kopf. Dabei wissen viele Männer selber nicht mehr, was Männlichkeit bedeutet. Der Vortrag möchte ein Bild gereifter, männlicher Identität wieder lebendig werden lassen. In der Literatur und Mythologie finden wir Bilder, in denen männliche Kraft und Energie anschaulich wird: Es sind dies der innere König, der Krieger, der Magier und der Liebhaber.
Was sie immer schon über Männer wissen wollten (für Frauen)
Manchmal haben Frauen das Gefühl, Männer seien von einem gänzlich anderen Stern. Männer zu verstehen ist dann wie Fremdsprachen lernen. Dabei sind Männer von sich selbst überzeugt, sie hätten die einfachste Bedienungsanleitung der Welt. Der Leiter des Männerbüros der Diözese wird uns Frauen an diesem Vormittag (Nachmittag/Abend) Rede und Antwort stehen: Was Sie immer schon über Männer wissen wollten...
Franz für Männer. Was uns der Mann aus Assisi zu sagen hat
Die Karriereleiter ist genau besehen oft nur ein Hamsterrad; auch sonst führt die Karriereleiter im Normalfall nicht in den Himmel, sondern an die Decke. Markus Hofer hat ein Buch geschrieben für Männer, die sich selber besser verstehen wollen, die spüren, dass Mannsein mehr ist und faszinierende Dimensionen hat. Tiefendimensionen des Mannseins tun sich auf oder besser, sie fließen zusammen im Blick auf Franz, den Mann aus Assisi. Es geht, um Väter und Söhne, um Aufstieg und Abstieg, um Begeisterung und Unsicherheit, um Heldenfahrten und Rückschläge, um den Weg zur wahren Freude und nicht zuletzt um Bruder Tod.
Franz von Assisi. Der Mann des Jahrtausends (mit Dias)
Als größten Verrückten der Welt hat er sich selbst bezeichnet, ein Hofnarr der Menschheit, der seinen Zeitgenossen die Wahrheit vor Augen führte - eine Verrücktheit, die rettet. Dieser Mann aus Assisi wird wieder interessant, wenn man sich ihm auf historischem Weg nähert. Er bekommt plötzlich Ecken und Kanten, Eigenarten, Glanz und Schatten, also Plastizität. Sucht man die historische Gestalt des Heiligen, wird er zunehmend menschlicher, nachvollziehbarer, aber auch markanter, wilder und um gar nichts weniger faszinierend.
Die gängigen Bilder des lieben Franziskus, von Bruder Immerfroh, wie er bezeichnet wurde, passen so gar nicht zu den Örtlichkeiten seiner Einsiedeleien: Raue Höhlen, in denen er hauste, Steinplatten, auf denen er schlief, wilde Felsspalten, in die er sich zur Betrachtung zurückzog. Markus Hofer hat einen neuen, entstaubten Zugang zu Franz von Assisi gesucht und dazu ist von ihm ein Buch erschienen, das an diesem Abend präsentiert wird. Gleichzeitig zeigt er Dias von diesen Einsiedeleien.
Jesus für Männer
Seien wir ehrlich, viele der gängigen Jesusbilder sind für uns Männer nicht allzu attraktiv, vielleicht gerade weil sie nicht sehr männlich wirken: weich und sanft mit tränenunterlaufenen Augen, der immer liebe Freund von allen, mit langen Haaren und Bart der Prototyp des heutigen Softies, nicht Fisch nicht Fleisch, der vorweggenommene neue Mann mit dem weiblichen Kern, die Frau mit Bart.
Ein Blick in die Evangelien zeigt, dass hier einige Seiten unterschlagen wurden. Jesus war auch kraftvoll, fordernd, zornig, ausgrenzend und darin fast brutal. Er hat den Menschen nicht nur die Füße, sondern auch den Kopf gewaschen. Vielleicht lohnt es sich, Jesus auch als Mann wieder in den Blick zu kriegen, damit er für uns Männer greifbar bleibt.
Kohelet für Männer. Ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe
Männer ohne Lebensorientierung laufen Gefahr zu ertrinken, sei es in Arbeit und Verpflichtungen, in wohlgemeinter Verantwortung oder eigenem Ehrgeiz. Das Buch Kohelet des Alten Testaments muss von einem Mann mit Lebenserfahrung geschrieben worden sein. Seine nüchtern-pragmatische und gleichzeitig wieder radikale Sicht des Lebens beinhaltet auch für heutige Männern not-wendige Korrekturen und heilsame Perspektiven. Kohelet macht klar, dass der Mensch nicht nur vom Job allein lebt, dass unser Leben begrenzt ist und das Anhäufen von Besitz und Ehre nicht dessen Sinn sein kann. Nach aller persönlichen und gesellschaftlichen Kritik mündet sein Ratschlag in die Freude und in kraftvolles Handeln: Iss freudig dein Brot, und trink vergnügt deinen Wein...
Männer glauben anders (oder Männerkirche ohne Männer)
"Die Kirche hat sich selbst auf ein Betreuungsinstitut für Jugendliche, Frauen und alte Menschen reduziert. Wir werden da nicht vermisst", meinte ein kirchenferner Mann. Im Bild des hl. Josef hat die Kirche lange gezeigt, wie sie die Männer gerne hätte: brav und folgsam, viel arbeiten und nicht zuviel Sex. Kann die Kirche mit 'ganzen Männern' überhaupt etwas anfangen? Liebt Gott die Männer noch? Oder hat nur die Mutter Kirche mit ihnen ein Problem?
Andererseits haben Männer oft kein Vertrauen in etwas, das über ihre eigene Kraft hinausgeht. Dabei könnte gerade der Glaube an einen noch Größeren sie vor männlichem Größenwahn bewahren und zu wahrer männlicher Größe führen. Erlöste Männer können viel zur Erlösung der Welt beitragen.
Firmung als Initiation (Firmung mit 12)
Mit 12 Jahren kommen die Kinder an den Übergang ins Jugend- und Erwachsenenalter. Die Buben und Mädchen stehen an der Schwelle zum Mann- bzw. Frausein. Dieser Übergang, wie jede andere Verwandlung auch, ist mit Ängsten, Sorgen und Schmerzen verbunden. In der Firmung sollen die angehenden Jugendlichen bestärkt werden, diesen Übergang zu gehen und von der Kindheit langsam loszulassen. Das lateinische 'firmare' heißt wörtlich: stärken. Der Hl. Geist soll die Kinder befähigen, ihr Leben schrittweise selbst zu gestalten und Verantwortung dafür zu übernehmen. Stütze und Hilfe bei diesen Schritten des Ablösens von den Eltern können auch der Pate oder die Patin sein.
Glaube und Lebenslust
"Früher ischt alls Sünd sgi, was frei gsi wär!" Viele Menschen verbinden mit dem Glauben eine Haltung, die die Freude am Leben ausschließt und zur Weltflucht aufruft. Zahlreiche Zeitgenossen, denen die Religion das Leben versauert hat, fanden zu einer positiven Lebenseinstellung durch den Abschied von der Religion. St das nicht eine falsche Alternative: entweder fromm oder lebenslustig?
Das Hohelied im Alten Testament ist eine der hl. Schriften, in denen der Begriff Gott gar nicht vorkommt. Es schildert ‚nur' die Verliebtheit zweier Menschen und dies jenseits aller moralischen Verklemmungen. Der Grundton dieses Buches ist eine tiefe Liebe zum leben und daran ist auch der Glaube der Kirche zu messen.
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